Kindertanzpädagogik darf jede_r in Österreich unterrichten

Und ich finde das gut so. In diesem Blogbeitrag möchte ich diese Position konkretisieren. Jede Person in Österreich hat die Möglichkeit, nicht nur Tanz zu unterrichten, sondern auch Kindertanz. Tanz gehört zu den ältesten Kulturformen und ist so unterschiedlich wie jeder Mensch. Gleichzeitig gibt es auch in der Pädagogik viele unterschiedliche Ansätze und Methoden, die praktiziert wurden und werden. Der Ruf nach dem Schutz eines „professionellen“ Tanzes ist verständlich, denn gerade die Kindertanzpädagogik ist ein sehr sensibles Metier und wir wollen, dass unsere Kinder nicht nur professionell, sondern auch gesund in den Tanz begleitet werden. Aber was bedeutet in diesem Zusammenhang „Professionalität“? Wer entscheidet, was professionell ist? Eine Möglichkeit wäre zu sagen, wir wollen ein gemeinsames Grundverständnis von Tanzpädagogik zur Sicherheit der Kinder entwickeln. Doch können wir dieses Grundverständnis und diese Sicherheit mit einer Ausbildung erreichen? Oder kann diese Sicherheit auch mit anderen Mitteln hergestellt werden?

Hebefigur Flieger auf der Bühne 2019

Denn wiegen uns Ausbildungen nicht oft genug in einer trügerischen Sicherheit? Seit jeher müssen Kinder immer wieder erleben, dass im pädagogischen Bereich nicht professionell mit ihnen umgegangen wird und sie manchmal dabei Schaden erleiden – das reicht von kleinen Motivationsschwierigkeiten bis hin zu traumatischen Erfahrungen. Und das, obwohl im Kindergarten, in der Schule, und in vielen anderen Institutionen Professionalität ganz groß geschrieben wird. In der Tanzpädagogik zeigt z. B. die Affäre im Staatsopernballett, dass Kinderschutz neu gedacht werden muss und Ausbildungen alleine bei Weitem nicht genug sind.

Wie können Kinder geschützt werden?

Ich denke, eine entsprechende Transparenz würde allen helfen. Transparenz darüber, was wir Kindertanzpädagog_innen unterrichten, wer wir sind, welchen Zugang wir zu Tanz haben und was wir vermitteln möchten. Und dies sollte nicht nur vor fünf Jahren für unsere Website verschriftlicht worden sein, sondern auch in der laufenden Kommunikation mit den Eltern unserer Schüler_innen präsent sein. Eltern sollten die Möglichkeit haben, den Unterricht mitzuerleben und sich auch über Aspekte des Unterrichts persönlich bei uns informieren können.

Wenn sich Eltern bei mir erkundigen, worauf sie achten sollen, wenn sie einen Tanzunterricht für ihre Kinder aussuchen, weise ich vor allem darauf hin, dass es wichtig ist, Einblick in den Unterricht zu erhalten. Sie müssen selbst herausfinden können, ob sich ihr Kind in einem Setting wohl fühlt und ob der Unterricht das beinhaltet, was sie sich als Elternteil vom Tanzunterricht erwarten.

(Auf das Thema Transparenz werde ich in einem ausführlicheren Blog genauer eingehen … meldet euch für den Newsletter an, um informiert zu bleiben!)

Warum sollte es meiner Meinung nach keine vorgegebenen Mindeststandards im Kindertanz geben?

Nun könnte man argumentieren, dass es trotzdem gut sei, in einer verpflichtenden Ausbildung für Kindertanzpädagog_innen Mindeststandards zu vermitteln. Denn diese würden dazu beitragen, dass Kindern im Unterricht kein Schaden zugefügt wird.

Doch ich denke, dass dieses Argument auch anderen Interessen dient, nicht nur dem Schutz der Kinder. Wer auch immer die Inhalte dieser Ausbildung und die Kriterien für die Aufnahme angehender Kindertanzpädagog_innen festlegt, erhält damit einen Machtstatus. Ich finde es aber übergriffig, der Kunst – wie auch zum Teil der Pädagogik – eine bestimmte Richtlinie vorzugeben. Damit ginge Vielfalt verloren. Denn wer entscheidet, wer den „richtigen“ Körper hat, um Tanz unterrichten zu dürfen? Wer entscheidet, wer die „richtige“ Musikalität hat, um Tanz unterrichten zu dürfen? Wer entscheidet überhaupt, dass Musikalität notwendig ist, um Tanz zu unterrichten? Rudolf von Laban, ein berühmter Tänzer und Choreograph, hat auch den Tanz ohne Musik praktiziert. Wer entscheidet, was der „richtige“ Ansatz der Bewegungsentwicklung ist? Ist es motorische Förderung nach Britta Holle oder eher der Ansatz der natürlichen Bewegungsentwicklung von Emmi Pickler oder ein ganz anderer?

Wann hat man denn überhaupt genügend gelernt, um Kindern die Grundlagen des Tanzes zu vermitteln? Ich unterrichte seit 20 Jahren Kindertanz und lerne immer noch in jeder Einheit etwas Neues. Mein Körper ist nun 38 Jahre alt und auch er lernt immer noch Neues im Tanz – in der Praxis wie in der Theorie. Und als ich vor 20 Jahren angefangen habe zu unterrichten, da konnte ich den Kindern Tanzwissen vermitteln – auch ohne abgeschlossene Ausbildung und auch ohne Berufserfahrung. Ja, es stimmt, ich hätte viele Stolpersteine ausgelassen, hätte es damals schon die Möglichkeit gegeben, eine Ausbildung speziell für Kindertanzpädagogik zu absolvieren. Da ich aber so eine ungewöhnliche und sture Art habe, Kinder zu unterrichten, hätte ich vermutlich einiges so und so hinterfragt und weiterentwickelt. Das sage ich auch den Kindertanzpädagog_innen, die bei mir ihre Ausbildung machen: „Geht raus, macht eure eigenen Erfahrungen, andere als ich, lernt weiter und hinterfragt, was ich euch beigebracht habe!“

Schwangere Tanzpädagogin mit Tanzflamingos auf der Bühne (Jänner 2019)

Vielfalt in der Kindertanzpädagogik

Aber zurück zur Vielfalt. Wie sieht es mit all den Autodidakten aus? Ich habe immer schon Unterricht genossen, aber immer schon vieles hinterfragt und meine eigenen Wege ausprobiert. So habe ich selbst erfahren, wie ich mit bestimmten Situationen umgehen möchte, ich habe Tanzübungen selber erfunden, bevor ich entdeckt habe, dass andere diese „Übung“ schon erfunden hatten. Wie war das mit Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Jean-Jacques Rousseau oder Friedrich Schiller? Sie alle haben keine bestimmte Ausbildung absolviert. Und eine Reihe Wissenschaftler_innen oder Künstler_innen, die eine Ausbildung absolviert haben, wurden vor allem durch die eigenständige Weiterentwicklung ihrer Arbeit berühmt.

Bleiben wir doch bei Tanzpädagog_innen. Rudolf von Laban (wie oben beschrieben ein berühmter Tänzer, Choreograph und Tanzpädagoge) war in seinem Wesen durch und durch ein Autodidakt. Er hatte keine pädagogische oder tanzpädagogische Ausbildung absolviert. Sein System der Bewegungsanalyse ist immer noch sehr bekannt und wird an vielen Orten der Welt angewandt. Hätten wir heute einen Standard, der vorgäbe, dass Tanzunterricht eine bestimmte Ausbildung benötige, würden uns solche Talente und/oder Autodidakten abhandenkommen. Rudolf von Laban dürfte keine Kinder unterrichten, aber gerade in seinem Buch von 1926 beschreibt er sehr spannende Zugänge zum Kindertanz.

Es ist sehr wichtig, den Einfluß der Begeisterung, wenn ich das Interesse, die Lust, die Neugier mit diesem Sammelnamen benennen darf, auf die Leistungsfähigkeit gründlich zu erwägen sobald man mit Kindern zu tun hat, und zwar handelt es sich hier nicht nur darum, diese Begeisterung erwecken zu können, sondern auch darum, die Begeisterungsfähigkeit soweit zu schonen, daß das Kind nicht frühzeitig blasiert und gelangweilt wird.“ (Laban, 1926, 64).

Rudolf von Laban war der Meinung, dass fachliches Wissen wichtig ist, um zu unterrichten, dass aber auch Intuition in der Tanzpädagogik eine zentrale Rolle spielt. Er ist also nicht planlos in den Unterricht gegangen, auch wenn er keinen Bildungsabschluss in diesem Bereich vorweisen konnte.

Außerdem rufe ich die Kindertanzpädagogik-Szene auf, nicht dogmatisch zu sein und sich für unterschiedliche Zugänge zu interessieren. Um ein wenig von dieser Vielfalt zu zeigen und sie dadurch zu vergrößern, bitte ich alle Kindertanzpädagog_innen unter dem Hashtag #buntekindertanzpädagogik auf Instagram oder auf Facebook (gerne auch auf der Kindertanzpädagogik – Seite: www.facebook.com/kindertanzpaedagogik) zu posten, was Tanz für euch bedeutet und was ihr Kindern im Kindertanzunterricht vermitteln wollt.

„Der charismatische Laban half seinen Freunden, Mitarbeitern und Schülern nicht nur, ihre festen Gewohnheiten und ihr konservatives Denken zu überwinden, sondern weckte in jedem, mit dem er in Kontakt trat, daß volle menschliche Potential. Die Menschen in seiner Umgebung gelangten durch seinen Einfluß zu größerer Klarheit im Fühlen und Denken, zu neuen Bewegungserfahrungen, zur Kontrolle über die eigenen Bewegungen und zu Bewußtheit.“ (Friedmann 1989, 25)

Ich freue mich auf viele bunte Texte! Und ich hoffe, dass ich in Zukunft auch Kindertanzpädagog_innen, wie Tanzpädagog_innen im Allgemeinen dazu inspirieren kann, ihre Gewohnheiten zu hinterfragen und zu größerer Klarheit im Fühlen und Denken zu gelangen.

Abbildung Laban 1926, S. 62

Sei auch du wie Rudolf von Laban und fordere dich selbst, genauso wie deine Umgebung auf, feste Gewohnheiten und konservatives Denken zu hinterfragen!

Quellen:

Friedmann, Elly D. (1989) Laban Alexander Feldenkrais. Pioniere bewußter Wahrnehmung durch Bewegungserfahrung- Paderborn: Jungfernmannsche Verlagsbuchhandlung,

Laban, Rudolf von (1926a) Des Kindes Gymnastik und Tanz. Gerhard Stalling Sport Verlag, Oldenburg i. O. 2. Auflage.

Laban, Rudolf von (2001) Der moderne Ausdruckstanz. Florian Noetzl GmbH Verlag der Heinrichshofen – Bücher, Wilhelmshaven. 5. Auflage

Perrottet, Claude (1983)Ausdruck in Bewegung und Tanz. Ein Handbuch der Bewegung und Tanzerziehung auf der Grundlage der Konzepte von Laban.

https://www.derstandard.de/story/2000101178748/drill-misshandlungen-und-magersucht-die-ballettakademie-der-wiener-staatsoper

Befreie den Tanz!

Tanz ist so vielfältig wie wir Menschen vielfältig sind. Jeder Tanz hat seinen eigenen Charakter. Daher sollte es nicht die eine „Definition“ von Tanz geben. Wir sollten uns stattdessen fragen, was Tanz für uns persönlich bedeutet. Jede/r tanzt aus einem anderen Grund, aber selten ist uns das bewusst.

Anfang des 20. Jahrhunderts begannen unterschiedliche TanzpädagogInnen in mehreren Ländern genau darüber nachzudenken. Sie befreiten damit den Tanz von den damals herrschenden gesellschaftlichen Vorstellungen und entwickelten eine neue, revolutionäre Sicht auf den Tanz. 

Einer dieser TanzpädagogInnen war Rudolf von Laban. Der Ausdruckstanz nach Rudolf von Laban beschäftigt sich mit dem Tanz, der von Innen heraus entsteht, also vom individuellen Körper der Menschen ausgeht. Für Rudolf von Laban war das wichtigste Ziel im Tanz nicht die künstlerische Leistung, sondern vielmehr „eine körperliche Beziehung zum Dasein zu finden.“ (Laban 2001, 124). Er war der Meinung, dass der Tanz dazu dienen soll, unser Leben besser zu verstehen. 

Beim Ausdruckstanz nach Rudolf von Laban geben uns TanzpädagogInnen bestimmte Aufgaben und Impulse. Wenn wir diesen folgen, lernen wir unseren Körper besser kennen und wagen uns an neue, vielfältigere Bewegungen heran – Bewegungen, die uns gut tun. Mit diesem vertieften Körperwissen verstehen wir auch Aspekte unseres Lebens besser. Oft bewegen und tanzen wir in automatisietten Bewegungen. Zu einer bestimmten Musik antwortet unser Körper immer mit ähnlichen Bewegungen. Unser Körper und seine Bewegungen sind von den Automatismen des Alltags geprägt. Wie reagieren wir, wenn wir im Unterricht dazu aufgefordert werden Stück für Stück unsere Art zu tanzen zu erweitern? Tanzt in einem anderen Tempo! Spürt im Tanzen die Auflagepunkte der Füße! Tanzt nur in Seitwärts-Bewegungen! Tanzt gegen den Rhythmus der Musik! Tanzt ohne Musik! … Mit diesen Übungen schickt uns der Tanzpädagoge/ die Tanzpädagogin auf eine Entdeckungsreise in unser eigenes Leben: In welcher Geschwindigkeit bewege ich mich am Liebsten? Wie verwende ich den Raum in dem ich tanze und wie ist es für mich wenn ich diesen Raum anders nütze? Was lösen diese Tanzaufgaben in mir aus? Was bedeuten diese für mein Leben? Wie kann ich Improvisation mehr in mein Leben integrieren? 

Bühnentanzkinderfüße

Warum verwenden wir KindertanzpädagogInnen dieses Konzept gerne in unserer Arbeit? Kinder haben meist bis ins Vorschulalter keine sehr ausgeprägte und daher sehr freie Vorstellung von Tanz. Für sie hat Tanz ganz stark mit in Beziehung gehen zu tun. Sie tanzen mit anderen Menschen, aus inneren Impulsen heraus, nehmen die Musik und die MittänzerInnen meist als Inspiration. Hier können wir ansetzen, um ihren freien Blick auf den Tanz zu behalten. Ihnen zu zeigen, dass Bewegungen selbst erfinden oder entwickeln genauso ihren Wert und ihre Schönheit behält, wie Tanzbewegungen nach zu ahmen. Außerdem können sie lernen, dass auch ihre Bewegungen nachahmenswert sind. Kinder nach dem Vorschulalter und Jugendliche werden durch dieses System langsam an die Prinzipien des Audruckstanzes herangeführt und müssen lernen bestimmte Vorstellungen von Tanz langsam aufzugeben. Neben vielen anderen Aspekten, die hier den Rahmen sprengen würden, ist dieser Aspekt der Befreiung des Tanzes von unseren gesellschaftlichen Vorstellungen mit der gleichzeitigen analytischen Auseinandersetzung mit den Bewegungsmechanismen einer der wichtigsten Gründe weshalb ich persönlich das Konzept vom Ausdruckstanz nach Rudolf von Laban nicht nur für Erwachsene, sondern auch für die Arbeit von Kindern so schätze. 

Was bedeutet Tanz für dich? Was für eine Art Tanz beschäftigt dich und warum? Wofür tanzt du? 

Tanz für alle Kinder!

… am internationalen Tag der Kinder

… über den Boden tanzen

Kinder tanzen von Anfang an. Sie lieben es, sich mit dem ganzen Körper auszudrücken, sie bewegen sich spontan und unbeschwert zur eigenen Gefühkslage oder zur Musik. Was ihnen in unserer Gesellschaft fehlt, sind der Raum für den Tanz, die Möglichkeiten zu tanzen und auch die Vorbilder.

Anlässlich des Internationalen Kindertags am 1. Juni möchte ich auf das Bedürfnis der Kinder nach Bewegung aufmerksam machen und für ein Recht der Kinder auf Tanz eintreten. Denn Tanz hilft uns, unser Leben zu verstehen.

Für den Tänzer, Choreograf und Tanztheoretiker Rudolf von Laban (1879-1958) ist der Tanz, der von Innen heraus entsteht, der vom individuellen Körper der Menschen ausgeht, am wichtigsten. Indem wir tanzen, vermehren wir unser Körperwissen und begreifen unser Dasein in dieser Welt ein Stück mehr. Für Kinder ist es in dieser Welt besonders wichtig den Kontakt zu ihrem Körper und zum Tanz zu behalten.

Im Ausdruckstanz nach Rudolf von Laban geben die Tanzpädagoginnen und Tanzpädagogen den Kindern Aufgaben und Impulse. Schritt für Schritt erweitern sie ihr Bewegungsvokabular und können vielfältigere Bewegungen ausführen als zuvor. Hier ist es aber trotzdem die grundlegenste Aufgabe der Tanzpädagogik die Spontanität der Bewegung zu erhalten. Dieses Erhalten der Spontanität sollte meiner Meinung nach nicht nur in einem spezifischen Kontext wie im Tanzunterricht passieren.

Daher starte ich hier einen Aufruf an alle Eltern, Großeltern, Onkeln, Tanten, Pädagogen und Pädagoginnen… oder wer auch immer diese Zeilen liest und mit Kindern zu tun hat: Tanzt zu Hause, auf der Straße oder auf der Wiese! Tanzt mit den Kindern! Wenn ihr Musik mögt zum Tanzen, spielt Musik, die ihr gerne hört und tanzt mit den Kindern, wie ihr gerne tanzt. Zeigt den Kindern, wie viel Spaß es macht zu tanzen. Lasst euch inspirieren von der Musik, durch die Freude an der Bewegung und durch eure Mittänzer und Mittänzerinnen! Tanzt, als ob niemand zusieht oder tanzt, als ob ihr auf der Bühne der Welt steht. Wie auch immer ihr Lust habt, aber tanzt! Und gebt damit den Kindern das Recht auf Tanz!

„Der angeborene Drang der Kinder nach tanzähnlichen Bewegungen ist eine unbewußte Form des Sich-Ausdrückens und Übens, wodurch sie die Welt des Bewegungsflusses erfahren und ihre spontane Ausdrucksfähigkeit stärken.“
(Laban 2001, 23f) 

Quellen:

Laban, Rudolf von (2001) Der moderne Ausdruckstanz. Florian Noetzl GmbH Verlag der Heinrichshofen – Bücher, Wilhelmshaven. 5. Auflage

Laban, Rudolf von (2003) Die Kunst der Bewegung. – Wilhelmshaven: Florian Noetzel GmbH Verlag der Heinrichshofen – Bücher 3.Aufl.